Dissertation Uni Heidelberg Psychologie Du

Die Abteilung für Psychologische Alternsforschung heißt Sie herzlich Willkommen!​​

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Prof. Dr. Hans-Werner Wahl wirkt ab 01.04.2017 als Senior-Prof. der Universität Heidelberg und als einer der Direktoren des Netzwerks Alternsforschung (NAR) der Universität Heidelberg. Seine neuen Kontaktdaten sind: wahl@nar.uni-heidelberg.de; Tel.: 06221-548127.

 

Bis zur Neubesetzung der Professur für Psychologische Alternsforschung übernimmt Prof. Dr. Oliver Schilling die kommissarische Leitung der Abteilung: oliver.schilling@psychologie.uni-heidelberg.de; Tel.: 06221-548111.

 

Was will Psychologische Alternsforschung?

Psychologische Alternsforschung konzentriert sich auf Veränderungen und Stabilitäten von Verhalten (z.B. der Gestaltung sozialer Beziehungen), Leistungen und Kompetenzen (z.B. der kognitiven Leistungsfähigkeit) und Erleben (z.B. von positivem Affekt) im höheren Lebensalter.

Traditionell wird hierbei häufig der Übergang in den Ruhestand als Grenze des höheren Lebensalters angesetzt, jedoch ist es unmittelbar evident, dass für ein Verstehen der Ablaufdynamiken später Lebensphasen eine lebenslange Entwicklungsperspektive, die in bedeutsamer Weise das mittlere Lebensalter, aber grundsätzlich auch alle früheren Lebensphasen mit einbeziehen sollte, unabdingbar ist. Dabei beschäftigt sich Psychologische Alternsforschung sowohl mit gesundem und „erfolgreichem“ Altern wie auch mit maladaptiven und pathologischen Alternsprozessen.

Wer mehr wissen will:

  • Elsässer, V. , Miche, M. & Wahl, H.-W. (in Druck). Psychologische Aspekte des Alterns. In Reihe drze „Sachstandsbericht Altern“.
  • Kessler, E.-M., Kruse, A. & Wahl, H.-W. (2014). Clinical gero-psychology: A lifespan perspective. In N. A. Pachana & K. Laidlaw (Eds.), The Oxford Handbook of Clinical Geropsychology: International Perspectives (pp. 4-25). Oxford: Oxford University Press.
  • Wahl, H.-W & Schilling, O. (2012). Das hohe Alter. In W. Schneider & U. Lindenberger (Oerter/Montada), Entwicklungspsychologie (7. Auflage, S. 307-330). Weinheim: Beltz Verlag.

 

Warum ist Psychologische Alternsforschung gesellschaftlich bedeutsam?

Psychologische Alternsforschung spielt im Kontext demographischer Wandlungsprozesse („Ergrauung der Gesellschaft“) eine wesentliche Rolle. Beispielsweise haben Ergebnisse der Psychologischen Alternsforschung viel dazu beigetragen, dass ein differenzierteres gesellschaftliches und persönliches Bild des heutigen Älterwerdens entstanden ist. So hat die Psychologische Alternsforschung gezeigt, dass wichtige Teilkomponenten der geistigen Leistungsfähigkeit, wie sprachliche Kompetenzen und Lebenswissen, bis ins hohe Alter stabil bleiben oder sogar noch ansteigen.

 

 

Verantwortlich: E-Mail

Letzte Änderung: 27.11.2017

Abteilung für Psychologische Alternsforschung
Psychologisches Institut der Universität Heidelberg

Bergheimer Str. 20
69115 Heidelberg

Tel. +49 (0)6221 - 54 81 50
Fax +49 (0)6221 - 54 81 12

E-Mail: Michael Doh

Ausbildung

Forschungsprojekte

  1. Projekt KommmiT
  2. Projekt FUTA
  3. Projekt Intergenerationelles Filmfestival und Intergenerationelles Theatergespräch
  4. Projekt New Directions in ‘Active Ageing’ and ‘Age-Friendly Culture’ in India and Germany

Forschungsschwerpunkte

  1. Umgang mit Medien im Alter
  2. Digitale Inklusion älterer Menschen und Digitale Nachbarschaften
  3. Digitale/s Bildung und Lernen im Alter
  4. Dialog der Generationen
  5. Altersbilder in den Medien
  6. Gerontechnologie

Ausgewählte Publikationen (in chronologischer Reihenfolge)

  • Doh, M., Jokisch, M. R. & Rupprecht, F. S. (in Druck). Förderliche und hinderliche Faktoren im Umgang mit neuen Informations- und Kommunikations-Technologien im Alter – Befunde aus der Initiative der „Senioren-Technik-Botschafter“. In C. Kuttner & C. Schwender (Hrsg.), Mediale Lernkulturen im höheren Erwachsenenalter, Band 12, Schriftenreihe Gesellschaft – Altern – Medien. München: kopaed.
  • König, R., Seifert, A., & Doh, M. (2018). Internet use among older Europeans: An analysis based on SHARE data. Universal Access in the Information Society. Springer. DOIhttps://doi.org/10.1007/s10209-018-0609-5.
  • Doh, M. & Jokisch, M. (2017). New Concepts for Digital Inclusion in Germany – Results from the Initiative "Senior-Technology-Experts. Innovation in Aging, DOI 10.1093/geroni/igx004.2748.
  • Doh, M. (2016). Filme für und über das Alter - Kino entdeckt das „reife Publikum“ In Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, 49,6, 547-549. DOI 10.1007/s00391-016-1113-2
  • Seifert, A. & Doh, M. (2016). Internetnutzung im Alter – Diffusion, Alltagsrelevanz und Kompetenzvermittlung. Report Psychologie, 10, 394-402.
  • Doh, M. (2015). Der ältere Mensch und die Mediatisierung – Entwicklungslinien, Potenziale und Barrieren am Beispiel des Internets. In A. Pasqualotti, H.Gil & F. Amaro (eds.), Tecnologias de informação no processo de envelhecimento humano (p. 221-251). Passo Fundo : Ed. Universidade de Passo Fundo,
  • Doh, M., Schmidt, L. I., Herbolsheimer, F., Jokisch, M. R., & Wahl, H.-W. (2015). Patterns of modern ICT use among „senior technology experts“: The role of demographic variables, subjective beliefs and attitudes. Jia Zhou & Gavriel Salvendy (eds), Human Aspects of IT for the Aged Population. Design for Aging (pp. 177-188). First International Conference, ITAP 2015. Berlin, Heidelberg: Springer Verlag. DOI 10.1007/978-3-319-20892-3.
  • Claßen, K., Oswald, F., Doh, M., Kleinemas, U. & Wahl, H.-W. (2014). Umwelten des Alterns: Wohnen, Mobilität, Technik und Medien. Stuttgart: Kohlhammer.
  • Misoch, S., Doh, M. & Wahl, H.-W. (2014). Neue Medien – neue Lebensläufe? Vergleichende Betrachtungen der Rolle neuer Medien für Kindheit/Jugend und für das höhere Lebensalter. In H.-W. Wahl & A. Kruse (Hrsg.). Lebensläufe im Wandel. Sichtweisen verschiedener Disziplinen (S. 272-286). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Doh, M. (2012). Mediennutzung und Partizipation an der Informationsgesellschaft. In H.-W. Wahl, C. Tesch-Römer & J. Ziegelmann (Hrsg.), Angewandte Gerontologie: Interventionen für ein gutes Altern in 100 Schlüsselbegriffen (S.582-588). Stuttgart: Kohlhammer.
  • Doh, M. (2011). Der ältere Mensch auf dem Weg zur Informationsgesellschaft – Entwicklungslinien, Potenziale und Barrieren am Beispiel von Internet und Mobiltelefon. In M. Plechaty & H. Plischke (Hrsg.). Ältere Menschen und die Nutzung Neuer Medien (S.38-76). Regionale Symposien zum demographischen Wandel unserer Gesellschaft 2010. Bad Tölz: Peter-Schilffarth-Edition.
  • Doh, M. (2011). Heterogenität der Mediennutzung im Alter. Theoretische Konzepte und empirische Befunde. Schriftenreihe Gesellschaft - Altern - Medien Band 2. München: kopaed.(Dissertation, Uni Heidelberg).

 

 

 

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